Gesundes soziales Leben: warum Sozialkontakte so wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden sind!

Jeder Mensch ist ein soziales Wesen. Einsamkeit und Isolation entsprechen nicht unserer Natur. Gute zwischenmenschliche Beziehungen sind für die seelische und geistige Entwicklung von größter Bedeutung. Der Gedankenaustausch mit anderen Menschen sowie die Liebe von Familie und Freunden gehören zu einem gesunden sozialen Leben unbedingt dazu. Zuneigung, Trost und Unterstützung durch geliebte Menschen helfen dir, schwierige Situationen zu überwinden. Ohne ein gesundes soziales Leben können sich sogar körperliche Krankheiten entwickeln. Hektik und Stress tragen in unserer modernen Welt dazu bei, dass immer weniger Zeit für soziale Kontakte zur Verfügung steht. Im Computerzeitalter wird häufig auf zwischenmenschliche Kontakte verzichtet. Soziale Medien wie Facebook, Twitter und Co. können ein gesundes soziales Leben jedoch nicht ersetzen. Aufgrund fehlender sozialer Bindungen werden viele Menschen zunehmend einsamer.

Diesen Einfluss hat soziales Leben auf die Gesundheit

Zwischenmenschliche BeziehungenEinsamkeit und ein Mangel an gesundem sozialen Leben können auf Dauer krankmachen. Wer sich einsam fühlt, leidet öfter unter Depressionen oder Herz- und Kreislaufkrankheiten. Schwache soziale Kontakte wirken sich ungünstig auf die psychische Verfassung aus. Wenn in einer schwierigen Lebensphase niemand für dich da ist, dich unterstützt oder dir einfach nur zuhört, wirst du unglücklich und deine Gesundheit leidet. Vor allem die Gefühlswelt gerät aus dem Gleichgewicht, wenn es weder Freunde noch Bekannte für ein Gespräch oder ein Zusammensein gibt. Es gilt als erwiesen, dass das Sterberisiko von Einzelgängern deutlich höher ist als von glücklichen Menschen, die eine Beziehung haben und in einem positiven sozialen Umfeld leben.

Neben einem geschwächten Immunsystem haben auch die Stresshormone Cortisol und Adrenalin eine negative Wirkung auf die Gesundheit, wenn du dich einsam und unglücklich fühlst. Ein soziales Netzwerk ist sowohl im Beruf und im Privatleben wichtig. Wer regelmäßig Kontakt mit anderen Menschen pflegt, leidet nicht unter Einsamkeit. In der westlichen Welt ist das Risiko, durch das Fehlen eines gesunden sozialen Lebens zum Eigenbrötler und Einzelgänger zu werden, erheblich höher als in Afrika oder Asien. Die Gründe für die zunehmende Vereinsamung sind vielfältig.

Wie viel soziales Leben ist gesund?

Ein gesundes soziales Leben fördert die seelische und körperliche Gesundheit. Positive Kontakte stärken das Immunsystem, wirken gegen Depressionen und Ängste und sorgen dafür, dass du glücklich bist. Menschen, auf die du dich verlassen kannst, zählen zu den wichtigsten sozialen Bindungen im Leben. Deshalb solltest du dir Zeit für Freunde, Familie und Verwandte nehmen. Das Zusammensein mit lieben Menschen fördert das Selbstwertgefühl und ist gesund für das Selbstbewusstsein. Zu viel soziales Leben ist jedoch ebenso ungünstig wie mangelnde Sozialkontakte. Wenn du den ganzen Tag von anderen Menschen, Kollegen, Familienangehörigen oder Verwandten umgeben bist, entsteht leicht Stress.

Du fühlst dich unter Druck gesetzt und möchtest allen Erwartungen gerecht werden. Ein gesundes soziales Leben besteht aus einem Gleichgewicht zwischen Kontakten und Rückzug. Soziale Kontakte sind dann gewinnbringend, wenn sie auf Freiwilligkeit beruhen. Schaffe einen Ausgleich zwischen intensivem Miteinander und baue Rückzugphasen in deinen Alltag ein. Um in Ruhe zu entspannen und die Gedanken zu ordnen, unternimmst du einen Spaziergang oder pflegst ein Hobby, das dir Spaß macht.

Krankmachende Faktoren vermeiden

Miesepeter, Nörgler und stressige Besuche von Verwandten haben nichts mit einem gesunden sozialen Leben zu tun. Jeder Mensch hat auch ungeliebte Verpflichtungen, dennoch solltest du den Umgang mit unangenehmen Personen einschränken. Gesunde Sozialkontakte machen dich glücklich, während der Kontakt zu negativen Menschen einen krankmachenden Faktor darstellt. Die sogenannten "Energieräuber" kannst du ruhig links liegen lassen. Du findest überall Freunde, die dich so mögen, wie du bist. Soziale Netzwerke zählen zwar ebenfalls zu einem sozialen Leben, jedoch kann der virtuelle Kontakt nicht den persönlichen Umgang mit Freunden und Bekannten ersetzen.

Im Internet kannst du zwar Neuigkeiten, Fotos und Erfahrungen mit deinem Freundeskreis teilen, aber die Sozialen Medien haben auch Schattenseiten. Wenn du ständig online bist, hast du weniger Zeit, dich persönlich um deine Freunde zu kümmern. Zu den Risiken der Kontaktaufnahme über das Internet zählt auch die mangelnde Datensicherheit. Deshalb solltest du persönliche Kontakte bevorzugen, wenn du ein gesundes soziales Leben führen willst.

So führst du ein gesundes soziales Leben

Die meisten Menschen wünschen sich ein gesundes soziales Leben. Wenn dir Freunde, bei denen du dich wohlfühlst und die dir gut tun fehlen, solltest du bewusst auf andere Menschen zugehen und neue Bekanntschaften schließen. Soziale Kontakte findest du beispielsweise in der Nachbarschaft. Unterhalte dich mit deinen Nachbarn, lerne sie kennen und lade sie zum Kaffeetrinken zu dir nach Hause an. Möglichkeiten, den Bekanntenkreis zu vergrößern, ergeben sich auch am Arbeitsplatz. Verabrede dich mit Kollegen nach Feierabend, gehe mit ihnen zum Sport oder ins Café.

Du wirst schnell feststellen, dass viele Menschen sich über den Kontakt zu dir freuen. Dennoch solltest du nicht wahllos unbekannte Leute ansprechen. Ein gesundes soziales Leben entwickelt sich mit der Zeit. Verzichte auf falsche Bekannte, die nicht zu dir passen und dich ausnutzen wollen. Durch die Erfahrung im Umgang mit anderen Menschen wächst deine Intuition und du spürst schnell, ob aus einer lockeren Bekanntschaft eine Freundschaft werden kann. Zu einem gesunden sozialen Leben gehört eine positive innere Einstellung. Sei dir bewusst, dass du einzigartig bist und eine Freundschaft mit dir eine wertvolle Bindung darstellt.

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